Face Music - Projects - Naggalabi Buddo

  • Naggalabi Indigenous Theatre (NIT) - Uganda
    -
    along Kivu-Naggalabi Buddo Road - phone: 0712962828 / 0700818200




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P & C December 1998
- Face Music / Albi

- last update 03-2016




  • text in German

In Naggalabi Buddo sind die Wurzeln der heutigen Bagandatraditionen zu finden, wie dies in einer der Legenden zur Entstehung des Königreiches Buganda berichtet wird – im Haus „Buganda“, in dem einst Bemba residierte. Hier fanden anlässlich der Krönung der neuen Könige die Zeremonien statt, um Kintus Sieg über Bemba zu gedenken. Nach der Schlacht, in der es dem Volk gelang, Bemba zu vertreiben, fand ein allgemeiner Konvent der Clans und Clanälteren statt. Dieses Treffen war von grosser historischer Bedeutung, da die Gesellschaft Bugandas sowie die Beziehung zwischen den Clans, dem Volk und dem neuen König formal festgelegt wurden.

Sylvia Kigula & Eric Jjemba

Eine Künstlergemeinschaft hat nun in Naggalabi ein Begegnungszentrum für lokale, traditionelle und zeitgenössische Kunst und Kunsthandwerk eröffnet.

Dieses wurde von Sylvia Namulema Kigula und Eric Jjemba Lutaaya im Nsangi su county gelegenen Wakiso Bezirk inUganda, gegründet.

Director: Jjemba Eric Lutaaya
& Mabingo Alfdaniels (right)


Es werden traditionelles Handwerk und Kunsthandwerk vermittelt, damit zukünftig Jugendliche und Erwachsene in der Lage sein werden, einem anständigen Lebensunterhalt nachzugehen und ihre Familien zu erhalten. Professionelle Tanzausbildung in traditionellem zeitgenössischem Tanz und Tanztherapie sollen Menschen im Alltag stärken. Kurse und Workshops für Gäste sind ebenfalls im Angebot zu finden, ebenso die Begleitung bei kulturellen und sozialen Entwicklungen innerhalb der Kommunen und Regionen.

Ein Tanzensemble trainiert Tradition in Tanz und Musik, auch in zeitgenössischen Ausdrucksformen. Es werden Gastspiele angeboten und Workshops vermittelt. Das stellt einen Beitrag zur Erhaltung der Tradition des Volkes der Baganda und anderer Stämme innerhalb der Völkergemeinschaft in Uganda dar.

In staatlichen Schulen werden heute Tanz und Musik zugunsten naturwissenschaftlicher Fächer reduziert, wodurch einem Volk dessen Wurzeln und Tradition entzogen werden. Das kulturelle Erbe in Ritualen mit Tanz und Musik, die einen bedeutenden Bestandteil der Identität eines Stammes bilden, werden von der Musikindustrie und den Medien mit Einflüssen von aussen popularisiert. Traditionelles Kunsthandwerk geht weiterhin verloren, das bisher die wesentlichen Grundlagen bildete und zum guten nationalen Verständnis und friedlichen Zusammenleben dieser Stämme beigetragen hatte. Die heranwachsende Generation und Erwachsene werden für ein neues globales Weltverständnis umerzogen, wobei Umweltschäden durch wirtschaftliche Übernutzung und die Ausbeutung von Ressourcen in Kauf genommen werden.

Dafür möchte die Künstlergemeinschaft aktiv zur Balance und Harmonie, zum Verständnis der eigenen Wurzeln, zur Identität der Stämme und zum harmonischen Zusammenleben und zum Einklang mit der Natur einen Beitrag leisten.

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