Face Music - about Artists - Uganda

  • Quartett Nit – Ensemble Nit
    - Traditional music and dance from the Uganda people - East Africa




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P & C December 1998
- Face Music / Albi

- last update 03-2016


  • Text in German

Quartett Nit

Namulema Kigula Sylvia - voice and dance
Ritah Kobusingye - voice and dance
Israel Kalungi - voice, traditional instruments and dance
Jjemba Eric Lutaaya -
voice, traditional instruments and dance

- Mit Mitgliedern des Naggalabi Indigenous Theatre (NIT), einer Künstlergemeinschaft mit Zentrum in Naggalabi für lokale, tradiotionelle und zeitgenössische Kunst und Kunsthandwerk. Die Institution wurde von Sylvia Namulema Kigula und Eric Jjemba Lutaaya gegründet und befindet sich in Nsangi su county Wakiso Bezirk in Uganda.

Israel, Sylvia, Ritah, Eric

Ensemble Nit

- Mit Mitgliedern des Naggalabi Indigenous Theatre (NIT), einer Künstlergemeinschaft mit Zentrum in Naggalabi für lokale, tradiotionelle und zeitgenössische Kunst und Kunsthandwerk. Die Institution wurde von Sylvia Namulema Kigula und Eric Jjemba Lutaaya gegründet und befindet sich in Nsangi su county Wakiso Bezirk in Uganda.

Afrika ist von vielen verschiedenen ethnischen Gruppen bewohnt, von welchen jede ihre eigene Musiktradition hat. Hierbei handelt es sich um ein reiches traditionelles musikalisches Erbe, das über Jahrhunderte hinweg mündlich von Generation zu Generation überliefert wurde. Trotz äusserer Einflüsse achten und pflegen die meisten dieser ethnischen Gruppen ihre traditionellen Musikstile weiterhin. Im Gegenzug führte und führt dies noch immer zu einer starken musikalischen und kulturellen Identität.

Ugandische Musik ist im allgemeinen rhythmisch, und die Komplexität dieser Rhythmen ist in jeder ethnischen Gruppe verschieden. Diese Unterschiede spiegeln sich auch in der unterschiedlichen Instrumentation wider. Einige Musikgattungen werden auf einfachen Instrumenten gespielt, während andere, insbesondere die Tanzmusik, von Ensembles in sehr differenzierter Formation gespielt werden. Afrikanische Musik ist üblicherweise pentatonisch, doch einige Stämme verwenden auch eine hexatonische Tonleiter. Ugandische Vokalmusik wird meist auf traditionellen Instrumenten begleitet. Die in dieser Vokalmusik eingebettete Literatur ist vorsätzlich dazu bestimmt, gewisse Aspekte, wie z.B. strukturelle Anordnungen, in sozialen Gemeinschaften zu wandeln.

Obwohl in Uganda viele verschiedene ethnische Gruppen leben, gibt es eine grobe linguistische Unterteilung zwischen der bantu-sprachigen Mehrheit, welche in Zentral-Uganda und den südlichen und westlichen Teilen des Landes lebt, und den nicht-bantu-sprachigen Bewohnern in den östlichen, nördlichen und nordwestlichen Gebieten Ugandas (die letzteren werden in Niloten und Zentral-Sudanvölker unterteilt). Zur ersten Kategorie gehört das grosse und historisch stark zentralistische Königreich Buganda, die kleineren westlichen ugandischen Königreiche Bunyoro, Nkore und Batooro und die Busoga Staaten östlich von Buganda. Zu den Völkern der zweiten Kategorie (sie machen weniger als ein Zehntel der Einwohner aus) zählen die Iteso, die Langi, die Acholi, die Alur, die Karimojong, die Kakwa, die Jopadhola, die Kumam, die Sebei (Nilotische Gruppen) und die Metu, die Madi, die Lugbara und die Okebu (Zentral-Sudan Gruppen) im Norden und einige kleinere Gesellschaften in den östlichen Teilen des Landes.

Volksgeschichten

Volksgeschichten sind das Merkmal einer Gemeinschaft, sie spiegeln die Geschichte, traditionellen Werte und über Generationen angehäufte Weisheiten wider. Jede Kultur besitzt ihre eigene Sammlung traditioneller Geschichten, die mündlich von einer Generation zur nächsten Generation übermittelt wurden.
Auf diesem Album stellen wir zwei Geschichten aus der Region Buganda vor, in welchen Baganda-Frauen diese Geschichten ihren Kindern jeden Tag nach der Arbeit und bevor diese ins Bett gehen müssen erzählen. In einigen Geschichten besitzen Tiere, Vögel und Pflanzen menschliche Eigenschaften (Seelen), mithilfe welcher sie sprechen und mit den Menschen eine Beziehung entwickeln können. Sie besitzen ein übernatürliches Element, wodurch sie nur in den Volksgeschichten Aufgaben bewältigen können.
Geschichten waren für die Tradition und Kultur in Buganda immer von enormer Wichtigkeit. Die junge Generation lernte dadurch über die Vergangenheit ihres Königreichs, sie wurden dadurch über ihre Vorfahren, kulturellen Tabus, historischen Lebenswerte etc. belehrt.
In der Tradition stellten die Geschichten oder Legenden eine Hauptquelle für die Erziehung im afrikanischen Lebensstil, in dem es um orale Teilnahme ging, dar, und auf diese Art und Weise wurde der jungen Generation Wissen über ihre Kultur, ihr Volk und ihren historischen Hintergrund nähergebracht.

Lieder und Tänze der Bantu-Frauen

Die Musik der Frauen in Bantu-Stämmen ist oftmals Teil eines Ausdrucks, der uns mitteilt wer, nicht individuell sondern als Gruppe, sie sind - nicht in Widerspruch zu ihrer Kultur sondern in Harmonie mit und durch Förderung der dominanten und dynamischen Muster ihrer Kultur. Die Lieder und Tänze können nur durch ein Stammesmitglied voll und ganz verstanden werden, aber auch wir können aus einem Ansatz, der sich mit dem textlichen Inhalt beschäftigt, dem Stil (der ihren Ansatz zur Komposition umfasst) und der Funktion der Lieder und Tänze, unseren Vorteil ziehen.

Israel & Eric

Sylvia & Ritah


Israel

Israel

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Stageplan:
- Quartett Nit (Quartett)

Latest CD:
- FM 50041 - Traditional music from Uganda - Vol. I
-
FM 50047 - Traditional music of the Bantu women and folktales of the Baganda women from Uganda - Vol. I
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FM 50054 - Traditional music from Uganda - Vol. II
-
FM 50055 - Traditional music of the Bantu women from Uganda - Vol. II
-
FM 50056 - Traditional music from Uganda - Vol. III - Wedding and Gathering Songs
-
FM 50057 - Traditional music of the Bantu from Uganda - Twins rituals
-
FM 50058 - Traditional music of the Bantu from Uganda - Vol. III - Lullabies and Dirge songs
- FM 50100 - Special edition - three albums - Traditional Dances from Uganda - Vol. IV - Vi
- FM 50062 - Traditional music from Uganda - Vol. IV - Harvest Celebration and Social Gathering Songs
- FM 50063 - Traditional music from Uganda - Vol. V - Courtship and Wedding Dances
- FM 50064 - Traditional music from Uganda - Vol. VI - War and Ritual Dances


- (Bantu Women) - (Trad. music)

- (Bantu Women II) - (Trad. music II)

- (Trad. music III) - Trad. music Twins

- (Trad. Lullaby/Dirge) - Wedding song

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Review:
- published by Ethnotempos -2007

Instrumente


adungu bass

- Adungu, Adeudeu - Bogenharfe - Saiteninstrument

Die Adungu ist eine neunsaitige (gebogene) Harfe der Alur-Völker aus dem nordwestlichen Uganda. Sie ist der Tumi-Harfe der benachbarten Kebu-Völker sehr ähnlich, und sie wird auch von den Lugbara- und Ondrosi-Stämmen in dieser nordwestlichen Region rund um den Nil verwendet. Die Harfe wird verwendet, um epische und lyrische Lieder zu begleiten, und sie wird auch als Soloinstrument oder in Ensembles eingesetzt. Spieler der Bogenharfe besassen bereits immer einen hohen sozialen Status, und sie gehören auch zum königlichen Gefolge. Heute wird die Bogenharfe auch in Kirchen gespielt.
Die Adungu besteht aus einem bogenförmigen Hals, einem Resonanzkörper aus Holz, in welchem der Hals befestigt ist, sowie aus einer Reihe parallel geführter Saiten unterschiedlicher Länge, die gezupft werden. Die Saiten sind an einem Ende am Resonanzkörper befestigt und laufen in einem schiefen Winkel zum Hals hin aus, wo sie befestigt und mithilfe von Wirbeln gestimmt sind.
Die erste, zweite und dritte Saite sind in Oktaven mit der sechsten, siebten bzw. achten gestimmt. In der traditionellen Musik ist das Instrument pentatonisch (fünf Töne) gestimmt, es kann im modernen Stil aber auch in einem diatonischen Mass gestimmt werden.


- Akadinda - Embaire - Entaara - Amadinda
Xylophon - Schlaginstrument

Die Holzstäbchen der verschiedenen Xylophone der Region können auf verschiedene Art und Weise zur Resonanz gebracht werden, um die Töne zu verstärken. Die Resonanzkörper können die Form kleiner hohler Objekte unterhalb jedes Stäbchens annehmen, die Form eines gemeinsamen Resonanzkörpers für alle Stäbchen, oder sogar ein Loch, das in den Boden gegraben ist. In dieser letzteren Form liegen die Stäbchen parallel zueinander über dem Loch, das etwa 70 cm tief und beinahe zwei Meter breit ist. Der Musiker schlägt die linken Stäbchen (den Bass) mit einem Schlegel aus ziemlich weichem Holz und die rechten Stäbchen mit einem schweren und krummen Schlegel aus extrem harten Holz an. Die Tasten einer kleineren Version dieses Xylophons sind über einem flacheren Loch angeordnet. Dieses kleinere Xylophon liefert melodische und rhythmische Ostinatos als Stichnote für das grössere Hauptxylophon, das unterschiedliche Themen spielt, um die Gottheiten dazu zu überreden, anlässlich der Zeremonien für den Vodun (Voodoo) zu tanzen. Ein Paar Rasseln und eine Eisenglocke runden immer das Spiel dieses Doppelxylophons ab, und das Spiel wird auch oftmals von Liedern begleitet.


- Endingidi - Adigirgi - Röhrenfiedel - einsaitige Fiedel - Saiteninstrument

Dieses Instrument ist in den Regionen Buganda, Busoga, Ankole, Kigezi, westlicher Nil und Acholi bekannt. Es besteht aus einer einzelnen Saite, die an einem biegsamen Stock befestigt ist und manchmal einen Resonanzkörper besitzt. Anders als andere Einsaiteninstrumente wird diese Fiedel mit einem Bogen gespielt.



- Engalabi - Lange Trommel - Schlaginstrument

Diese traditionelle Trommel besitzt einen Kopf, der aus Reptilienhaut gefertigt und an einem hölzernen Resonanzkörper befestigt ist. Die Engalbi aus der Region Buganda spielt bei Zeremonien und im Theater eine sehr wichtige Rolle. Sie wird als "Okwabya olumbe" bezeichnet, d.h. Nachfolger eines Verstorbenen; es gibt in der Lugandasprache der Baganda das Sprichwort "Tugenda mungalabi", was so viel heisst wie, wir gehen zur Engalabi, d.h. "langes trommeln".
Beim Spielen der Trommel dürfen nur die blossen Hände verwendet werden.



- Engoma - Empuunyi - Ugandische Trommel - Schlaginstrument

(Embuutu; grosse Trommel, Empuuny; Basstrommel).

Während grössere Versionen dieser Trommel traditionellerweise aus alten Hartholzbäumen geschnitzt werden, sind diese Trommeln heute aus Kieferholzplatten gefertigt, die gemeinsam wie Fässer zusammengesetzt sind. Kleinere Trommeln werden auf einer Drehbank laminiert und gedreht und können einen Strick besitzen, um das Instrument zu tragen. Alle diese Trommeln besitzen Köpfe, die aus Haut gefertigt sind, die von Stiften gehalten wird, die in die Seiten der Trommeln gehämmert wurden.



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